Amnesty International Myanmar Koordinationsgruppe (2216)

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Myanmar Koordinationsgruppe (2216)

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Vor der Wahl: Die Junta organisiert sich

Enge Vertraute von Juntachef Than Shwe haben ihre Posten geräumt. Damit ist für sie der Weg frei, als Zivilisten nach der Wahl offiziell zentrale Regierungsposten zu übernehmen. Prominentester Demissionär war der amtierende Verteidigungsminister Thura Shwe Mann: "Will Shwe Mann Become Mr President?"
"Birmas Generäle wechseln das Fach" – Deutsche Welle, 30. August 2010
"Die Generäle bringen sich in Stellung" – taz.de, 30. August 2010
"Burmas Generäle wollen in Zivil weiterregieren" – tagesanzeiger.ch, 30. August 2010
"Umorganisation von Birmas Armee betrifft rund 70 Militärs" – AFP, 28. August 2010
"Birmas Junta baut vor" – sueddeutsche.de, 28. August 2010
"Ranghohe Militärs in Burma vor Wahl zurückgetreten" – KleineZeitung.at, 27. August 2010
"Burma: Neuorganisation der Armeespitze vor Wahlen" – DiePresse.com, 27. August 2010

Keine »visa on arrival«

Die myanmarische Regierung hat das erst im Mai 2010 eingeführte Programm zur Erteilung von Visa bei der Einreise („Visa on arrival“) mit Wirkung vom 1. September 2010 bis auf Weiteres wieder ausgesetzt. Auswärtiges Amt, 24. August 2010

Der Termin steht: 7. November 2010

Die Junta um General Than Shwe setzt den Termin für die ersten »Wahlen« seit zwei Jahrzehnten auf Sonntag den 7. November fest.
"Aung San Suu Kyi ruft erneut zum Wahlboykott auf" – derStandard.at, 25. August 2010
"Opposition mit 100 Kandidaten am Start" – derStandard.at, 18. August 2010
"Wahl in Birma – Opposition stellt 100 Kandidaten" – n-tv.de, 18. August 2010
"Suu Kyi ohne Chance – USA bezeichnen Burma-Wahl als »nicht glaubwürdig«" – krone.at, 16. August 2010
"Birmas Junta reserviert sich Parlamentssitze" – tagesspiegel.de, 15. August 2010
"Wahltermin fixiert – Militärregime übt Scheindemokratie" – ORF.at, 13. August 2010
"Militärjunta nennt Termin für Parlamentswahlen" – NZZ Online, 13. August 2010
"Militärjunta lässt am 7. November wählen" – SpiegelOnline, 13. August 2010
"Myanmar junta sets election date of Nov. 7" – The Washington Post, 13. August 2010
"Election date announced" – DemocraticVoiceofBurma, 13. August 2010
"Burma Elections to Be Held Nov. 7" – Irrawaddy, 13. August 2010

Happy Birthday Daw Aung San Suu Kyi

Sie ist das Gesicht der Opposition von Myanmar: Aung San Suu Kyi. Auch ihren 65. Geburtstag hat die Friedensnobelpreisträgerin unter Hausarrest verbracht. Ihre Anhänger in aller Welt nutzten den Tag für Solidaritätsbekundungen - und für Proteste gegen das Militärregime.
"Aung San Suu Kyi" – Nordwest Zeitung, 21. Juni 2010
"Suu Kyi begeht 65. Geburtstag unter Hausarrest" – ad-hoc-news.de, 20. Juni 2010
"Demonstration zu Aung San Suu Kyis Geburtstag" – FAZ.net, 19. Juni 2010
"Obama fordert FreilassungAung San Suu Kyis in Birma" – Reuters Deutschland, 19. Juni 2010
"Proteste gegen Junta zu Suu Kyis 65. Geburtstag" – derStandard.at, 19. Juni 2010
"Suu Kyi zum 65.: Glückwünsche und Proteste" – focus.de, 19. Juni 2010
"Solidarität zum Geburtstag" – tagesschau.de, 19. Juni 2010

UNHCR-Weltflüchtlingsstatistik 2009: 43,3 Millionen auf der Flucht

Berlin/Genf - Im Jahre 2009 waren weltweit 43,3 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Konflikten und Verfolgung. Das ist die höchste Zahl seit Mitte der 1990er Jahre. Gleichzeitig fiel die Zahl der Flüchtlinge, die freiwillig nach Hause zurückkehren, auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren. Dies geht aus dem Jahresbericht "Global Trends" hervor, der heute (14. Juni 2010) in Berlin und Genf vorgestellt wurde.

"Die meisten Flüchtlinge, die im letzten Jahr von einem Drittland aufgenommen wurden, stammten aus Myanmar (24.800) ..."

"UNHCR-Weltflüchtlingsstatistik 2009" – UNHCR.de, 14. Juni 2010
"UNHCR Global Trends 2009" – Download, PDF 3,1MB, english, 14. Juni 2010

Atomare Aufrüstung in Myanmar II

Nachdem der »Sydney Morning Herald« bereits im August 2009 von Myanmars ehrgeizigen nuklearen Ambitionen berichtet hatte (s. »Atomare Aufrüstung in Myanmar I«) verdichten sich nun die Befürchtungen, die Junta um General Than Shwe könnte an einer eigenen Atombombe arbeiten.
Nach einem Bericht der burmesischen Exil-Organisation DVB (Democratic Voice of Burma) arbeitet das Südostasiatische Land an einem eigenen Atomprogramm:
"Birmas Generäle unter Verdacht" – ZeitOnline, 7. Juni 2010
"Verdächtige Geschäfte" – sueddeutsche.de, 6. Juni 2010
"Exilanten werfen Birma Arbeit an Atomwaffen vor" – rp-online.de, 5. Juni 2010
"Burma: Militärjunta greift nach Atomwaffen" – DiePresse.com, 4. Juni 2010
"Exil-Gruppe stellt Bericht vor – Birma arbeitet an der Bombe" – www.n-tv.de, 4. Juni 2010
"Berichte über Atomprogramm von Birma und Nordkorea" – www.greenpeace-magazin.de, 3. Juni 2010
"Expert says Burma ‘planning nuclear bomb’" – www.dvb.no, 3. Juni 2010
"Expert Analysis – Nuclear Related Activities in Burma" – www.dvb.no, Mai 2010

News 24. Mai 2010

"Wen Jiabao wird Chinas Nachbarländer der Region besuchen" – Radio China Interantional, 22. Mai 2010
"Peter Achten - Brief aus ..." – onlinereports.ch, 24. Mai 2010
"Zustände wie im benachbarten Birma" – tagesschau.de, 23. Mai 2010

Urgent Action

Medizinische Versorgung verweigert – Ko Mya Aye ist in Myanmar wegen seiner pro-demokratischen Aktivitäten in Haft und benötigt wegen eines Herzleidens dringend medizinische Versorgung. Bislang haben die Behörden diese Versorgung nicht bereitgestellt. Er wird im Gefängnis von Taunggyi, der Hauptstadt des Bundesstaats Shan im Norden Myanmars, festgehalten. Dort befindet er sich sehr weit von ärztlicher Notfallversorgung und hunderte von Kilometern von seiner Familie entfernt. – bis 16. Juni 2010.
UA-104/2010 · Index: ASA 16/004/2010 · Datum: 5. Mai 2010

Press Release: U. S. Embassy Rangoon

"Burma lehnt ausländische Wahlbeobachter ab" – Vienna Online, 12. Mai 2010
"Washington von Wahlvorbereitung "zutiefst enttäuscht"" – derStandard.at, 10. Mai 2010
"US-Besuch für Aung San Suu Kyi" – focus.de, 10. Mai 2010
"US-Gesandter Campbell in Birma" – DW-WORLD.de, 8. Mai 2010
"Aung San Suu Kyi darf US-Vertreter treffen" – NZZ Online, 7. Mai 2010
"press-release_us-embassy-rangoon.pdf" – Download

Aus für Suu Kyis Partei NLD

"Suu Kyis Nationale Liga für Demokratie (NLD) bekräftigte, dass sie sich nicht in letzter Minute für die bevorstehenden Wahlen registriert. [...] Nach dem Parteiengesetz der Militärjunta sind alle nicht registrierten Parteien ab Donnerstag 6. Mai illegal."
"Burma: Spaltung der Opposition zeichnet sich ab" – DiePresse.com, 7. Mai 2010
"Opposition will neue Partei gründen" – rp-online.de, 7. Mai 2010
"Suu Kyis Oppositionspartei hat sich aufgelöst" – spiegel.de, 7. Mai 2010
"Myanmar: Oppositionspartei NLD wird illegal" – noows.de, 6. Mai 2010
"Aus für Suu Kyis Partei in Burma" – NZZ Online, 6. Mai 2010
"Partei von Friedensnobelpreisträgerin vor dem Aus" – ZEIT Online, 6. Mai 2010

Junta gründet eigene Partei

Nach SLORC (State Law and Order Restoration Council) und SPDC (State Peace and Development Council) nun USDP (Union Solidarity and Development Party) – sonst ändert sich nix.
"Augenwischerei in Birma – General Thein gründet Partei" – n-tv.de, 30. April 2010
"Junta-Chef gründet eine eigene Partei" – derStandard.at, 30. April 2010
"Birmas Ministerpräsident gründet eine eigene Partei" – dnews.de, 27. April 2010

Amnesty support for »call for transparency in Burma«

A Call for Total, Chevron, and PTTEP to Practice Revenue Transparency in Burma (Myanmar)
The oil companies Total, Chevron, and the Petroleum Authority of Thailand Exploration and Production (PTTEP) have an opportunity to promote transparency and accountability in the extractives sector in Burma by becoming the first oil companies to voluntarily publish their payments to the Burmese authorities. We the undersigned policy leaders, non-governmental organizations, unions, investment firms, and academics call on Total, Chevron, and PTTEP to seize this opportunity and publish detailed information about their revenue payments to the Burmese authorities since 1992, including but not limited to taxes, fees, royalties, bonuses, and social benefits.

"A Call for Total, Chevron, and PTTEP to Practice RevenueTransparency in Burma (Myanmar)" – PDF Download
"Revenue Transparency in Burma" – earthrights.org, 27. April 2010

EU besorgt über Wahlgesetz der Militärjunta – Sanktionen verlängert

"Council conclusions on Burma/Myanmar" – Press release, PDF 80KB, 26. April 2010
"EU "besorgt" über Wahlgesetz der Militärjunta" – derStandard.at, 26. April 2010
"EU verlängert Sanktionen gegen Birma" – domradio.de, 26. April 2010

Bombenterror in Myanmar (Rangun und Kachin State)

"Ein Toter und vier Verletzte bei Bombenexplosion" – derStandard.at, 28. April 2010
"Bomb blasts hit remote Myanmar dam project" – channelnewasia.com, 18. April 2010
"Bombs Bring Death to Burmese New Year Celebration" – New Tang Dynasty Television, 16. April 2010
"Mehrere Tote bei Explosionen auf Neujahrsfest in Birma" – Reuters Deutschland, 15. April 2010
"Tote und Verletzte bei Explosionsserie in Birma" – Deutsche Welle, 15. April 2010

Wahlvorbereitungen ...

"Registration law expels Suu Kyi and other leaders" – mizzima.com, 10. März 2010
"Political Parties Registration Law (2/2010)" – irrawaddy.org, 10. März 2010

"Militärregime setzt Wahlgesetze in Kraft" – dw-world.de, 9. März 2010
"Militärjunta trifft Wahlvorbereitungen" – welt.de, 10. März 2010
"Junta betoniert Vormachtstellung" – fr-online.de, 10. März 2010
"Burma: Suu Kyi von Parlamentswahl ausgeschlossen" – news.ORF.at, 10. März 2010
"Burma: Zweifel an Wahl nehmen zu" – wienerzeitung.at, 10. März 2010
"Farce in Birma" – Kölner Stadt-Anzeiger, 10. März 2010
"Burmas Opposition ist de facto von den Wahlen ausgeschlossen" – wienerzeitung.at, 10. März 2010
"Myanmar opposition must be free to fight elections" – amnesty.org, 10. März 2010
"Burmas Junta annulliert Wahlergebnis von 1990" – spiegel.de, 11. März 2010
"Internationale Kritik an Myanmars Junta" – tagesschau.de, 11. März 2010
"Proteste gegen Wahlausschluss Suu Kyis" – epochtimes.de, 11. März 2010
"Suu Kyis Wahlausschluss international heftig kritisiert" – focus.de, 11. März 2010
"Burmas Wahlen sind bloss eine grosse Show" – nzz.ch, 11. März 2010
"Junta Bans Election News" – irrawaddy.org, 13. März 2010
"Klage gegen Wahlgesetz gescheitert" – focus.de, 23. März 2010
"Suu Kyi rät ihrer Partei von Teilnahme ab" – spiegel.de, 23. März 2010

Aus Protest gegen das birmanische Wahlgesetz tritt die Partei von Oppositionsführerin Suu Kyi nicht bei den für dieses Jahr geplanten Wahlen an.
"Opposition in Birma boykottiert Wahlen" – sueddeutsche.de, 29. März 2010
"Suu Kyis Oppositionspartei boykottiert die Wahlen" – spiegel.de, 29. März 2010
"Oppositionspartei in Myanmar boykottiert Wahlen" – tagesschau.de, 29. März 2010
A Message to the People of Burma – Stellungnahme der National League for Democracy vom 6. April 2010 – PDF Download


Briefe gegen das Vergessen – Zayar-Thaw

Zayar-Thaw, © Amnesty International

Zayar Thaw verbüßt derzeit eine sechsjährige Haftstrafe in Myanmar. Er ist ein führendes Mitglied der Jugendvereinigung Generation Wave.

Am 20. November 2008 überführte man ihn der "Gründung einer illegalen Vereinigung" und des unerlaubten Besitzes von Fremdwährung. Zum Zeitpunkt seiner Festnahme hatte er knapp 20 US-Dollar bei sich getragen. Das Gericht verurteilte ihn zur Höchststrafe, die für diese beiden Vergehen verhängt werden kann.

Amnesty International betrachtet ihn als gewaltlosen politischen Gefangenen.
Briefe gegen das Vergessen – Zayar-Thaw

Briefe gegen das Vergessen – Zarganar

Zarganar, © AAPPB

Täglich werden Menschen weltweit festgenommen, bedroht, gefoltert, getötet. Weil sie ihre Meinung sagen, sich für die Menschenrechte in ihrem Land einsetzen oder mit friedlichen Mitteln ihre Regierung kritisieren. Gewaltlose politische Gefangene verschwinden oft für Jahre hinter Gittern - ohne faires Gerichtsverfahren und unter unterschiedlich schwierigen Haftbedingungen. Die Gefahr, dass sie vergessen werden, ist groß. Darum brauchen sie unseren Schutz, unsere Solidarität, unseren Einsatz!

Aus diesem Grund startet Amnesty International sogenannte "Briefe gegen das Vergessen". Sie geben den Gefangenen Hoffnung und zeigen den Verantwortlichen, dass die Gefangenen nicht in Vergessenheit geraten sind. Briefe gegen das Vergessen – Zarganar


Keine Unterdrückung ethnischer Minderheiten

Die Regierung von Myanmar muss die Unterdrückung ethnischer Minderheiten im Vorfeld der nationalen und lokalen Wahlen stoppen, mahnt Amnesty International in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht. Der Bericht The Repression of ethnic minority acticists in Myanmar (PDF, 58 Seiten, englisch) bezieht sich auf Aussagen von mehr als 700 AktivistInnen der sieben größten ethnischen Minderheiten - unter anderen den Rakhine, Shan, Kachin und Chin - und deckt den Zeitraum 2007-2009 ab.

"Die Regierung von Myanmar sollte die Wahlen als Gelegenheit verstehen, die Menschenrechtssituation im Land zu verbessern - und nicht als Ansporn, die Unterdrückung der Opposition zu verstärken," sagte Benjamin Zawacki.

Burma VJ für den Oscar nomminiert

Nun ist es offiziell: Die »Academy of Motion Picture Arts and Sciences« hat die Dokumentation »Burma VJ – Reporting From a Closed Country« des dänischen Regisseurs Anders Østergard für einen Oscar in der Kategorie »Documentary Feature« nomminiert. Der bereits mehrfach international ausgezeichnete Film zeigt aus der Perspektive von Videojournalisten die von buddhistischen Mönchen angeführten und blutig niedergeschlagenen Proteste gegen das Militärregime in Burma 2007.

Politische Gefangene stirbt in Gefängnis

Im Alter von 38 Jahren ist am 23. Dezember 2009 die politische Gefangene Tin Tin Htwe im berüchtigten Gefängnis Insein in Birmas Hauptstadt Rangun gestorben. Ursache des Todes der Demokratieaktivistin sei die fehlende medizinische Versorgung politischer Gefangener in Birma, teilte die im thailändischen Maesot ansässige „Hilfsorganisation für politische Gefangene in Birma“ (AAPP) am Donnerstag mit. Nach Angaben von AAPP sind im Laufe des Jahres drei politische Gefangene in Birma ums Leben gekommen: Salai Hla Moe, Saw Char Late und Tin Tin Htwe

"Politischen Gefangenen in Birma wird Medizin verweigert" – Hamburger Abendblatt, 24. Dezember 2009
"Aktivistin in Birma im Gefängnis gestorben" – Focus Online, 24. Dezember 2009
"Information Release (PDF)" – AAPP, 24. Dezember 2009

Urgent Action

Medizinische Versorgung verweigert – Die gewaltlosen politischen Gefangenen U Gambira, Min Ko Naing und Zaw Htet Ko Ko benötigen dringend medizinische Versorgung. Bisher wird ihnen in Myanmar eine angemessene Behandlung verwehrt – bis 14. Januar 2010.
UA: 322/09 · Index: ASA 16/008/2009 · Datum: 3. Dezember 2009

Myanmar bereisen: ja oder nein?

Seit Jahren geistert die Debatte durch die Medien: Soll man nach Myanmar reisen und damit womöglich das Militärregime unterstützen – oder das Land boykottieren? Martin H. Petrich – ein langjähriges Mitglied unserer Gruppe – gab der Zeitschrift GEO eine klare Antwort.

„Birmas Opposition will mehr Tourismus“ – Welt Online, 23. August 2009

Der Prozess gegen Aung San Suu Kyi

"Entscheidung über Suu Kyi-Berufung im Oktober" – DiePresse.com, 18. September 2009
"Suu Kyi darf nicht zu Berufungsverhandlung" – Spiegel Online, 16. September 2009
"Suu Kyi legt Berufung gegen neuerliche Verurteilung ein" – DiePresse.com, 3. September 2009
"Suu Kyi will Berufung einlegen" – tagesschau.de, 12. August 2009
"China und Russland blockieren Uno-Protest gegen Burma" – Spiegel Online, 12. August 2009
"Der UN-Sicherheitsrat muss schärfere Sanktionen gegen Birma verhängen" – Deutsche Welle, Interview mit Bernd Forster (Amnesty International) 11. August 2009
"Militärs wollen Suu Kyi von der Wahl fernhalten" – news.de, Interview mit Bernd Forster (Amnesty International) 11. August 2009
"Burmas Junta verurteilt Oppositionsführerin in absurdem Verfahren" – Spiegel Online, 11. August 2009
"Myanmar: Daw Aung San Suu Kyi’s new sentence "shameful"" – Amnesty International, Press Release, 11. August 2009
"Aung San Suu Kyi zu 18 Monaten Hausarrest verurteilt" – tagesschau.de, 11. August 2009

... mehr

Grenzkonflikt: Burmas Armee geht mit Waffengewalt gegen chinesische Minderheit vor

Um für die angekündigte Parlamentswahl im nächsten Jahr ihre Kontrolle sicher zu stellen, bricht Burmas Militärregierung Anfang August 2009 den 20-jährigen Waffenstillstand in der Nordprovinz Kokang.

Nach der Vertreibung zehntausender Rohingya nach Bangladesch (1990), hunderttausender Chin nach Indien und mindestens 450.000 Angehörigen der Karen, Mon, Kayah und Shan nach Thailand stellt die Junta um General Than Shwe einmal mehr ihr menschenverachtendes Vorgehen gegen ethnische Minderheiten unter Beweis.

„Krieg mit Rebellen im Wa-Staat droht“ – entwicklungspolitikonline, 12. September 2009
„Clouds of War over Burma“ – INS ETH Zürich, 11. September 2009
„Vorbild Sri Lanka – Junta in Burma scheint eine Großoffensive gegen Minderheiten zu starten“ – WienerZeitung.at, 4. September 2009
„Öl ist dicker als Blut – Begehrte Rohstoffe in Burma“ – derStandard.at, 2. September 2009
„Flüchtlinge haben kein Vertrauen in Birmas Militär“ – focus.de, 31. August 2009
„Aufstand im Norden Birmas niedergeschlagen“ – Deutsche Welle, 30. August 2009
„30.000 Menschen nach Kämpfen mit Rebellen aus Birma geflohen“ – AFP, 30. August 2009
„Grenzkonflikt fordert mindestens 30 Tote“ – focus.de, 29. August 2009
„China mahnt Birma zur Zurückhaltung in Grenzregion“ – Deutsche Welle, 29. August 2009
„Bombe von Birma aus abgefeuert – Kämpfe greifen auf China über“ – n-tv.de, 29. August 2009
„UN warnen vor Bürgerkrieg“ – FR-online.de, 28. August 2009
„Autonomie-Konflikt – Zehntausende flüchten aus Burma nach China“ – Spiegel Online, 28. August 2009
„Krieg treibt Menschen aus Myanmar nach China“ – China Internet Information Center, 28. August 2009
„Zehntausende flüchten vor Kämpfen in Myanmar“ – tagesschau.de, 28. August 2009
„Zehntausende flüchten vor Kämpfen in Myanmar“ – tagesschau.de, 28. August 2009
„Massenflucht aus Burma“ – derStandard.at, 26. August 2009
„Exodus from Kokang“ – EastSouthWestNorth-Blog, 10. – 31. August 2009
„Twenty Days in Kokang“ – EastSouthWestNorth-Blog, 8. – 28. August 2009

Atomare Aufrüstung in Myanmar I

Das Militärregime in Myanmar arbeitet offenbar seit längerem am Bau eines Atomreaktors und an der nuklearen Aufrüstung seiner Streitkräfte. Einem Bericht der »Sydney Morning Herald« zufolge haben australische Wissenschaftler und thailändische Journalisten mit Überläufern aus dem Land gesprochen, die am Atomprogramm beteiligt waren.

Dies könnte für den »Verband Südostasiatischer Nationen« (ASEAN), dessen Mitglieder 1995 den »Vertrag über eine Atomwaffenfreie Zone in Südostasien« (SEANWFZ) unterzeichnet haben zu einer ernsten Belastungsprobe werden – selbst China reagiert gereizt auf Burmas nukleare Ambitionen.

„Burmas Atomprogramm dank Google entdeckt?“ – 20min.ch, 12. August 2009
„Revealed: Burma’s nuclear bombshell“ – Sydney Morning Herald, 1. August 2009
„Burma’s nuclear secrets“ – Sydney Morning Herald, 1. August 2009
„Arbeiten Myanmars Militärs an der Atombombe?“ – Bernd Musch-Borowska für Tagesschau.de, 3. August 2009
Treaty on the Southeast Asia Nuclear Weapon-Free Zone“ (SEANWFZ) – Bangkok, Thailand 15. Dezember 1995
„Myanmar may have to leave ASEAN if it has nuclear plant“ – Surin Pitsuwan (Generalsekretär ASEAN) auf MCOT.net, Bangkok, 8. August 2009
„China edgy over Burma’s nuclear ambitions“ – Mizzima.com, 5. August 2009

Wahlen 2010 in Myanmar

Amnesty International bezieht keine Stellung zur Demokratie an sich. Amnesty International ruft in keinem Land zu Wahlen auf noch zu einem Boykott oder der Missbilligung einer Wahl. Hinsichtlich der Wahlen 2010 in Myanmar liegt unser Fokus auf:

  • Gewaltlose politische Gefangene und die Tatsache, dass es in diesem Land eine große politische Opposition gibt, die sich in Haft befindet.
  • Menschenrechtsverletzungen die im Rahmen der Wahlen begangen werden könnten ... english version

Menschenrechtsverletzungen gegen Rohingya müssen beendet werden

Perilous Plight: Burma's Rohingya Take to the Seas – Human Rights Watch Perilous Plight: Burma's Rohingya Take to the Seas

Der zwölfseitige Bericht »Perilous Plight: Burma's Rohingya Take to the Seas« untersucht, warum die Mitglieder dieser muslimischen Minderheit aus Burma fliehen und wie sie auf der Flucht in südostasiatischen Ländern behandelt werden. Human Rights Watch fordert ein Ende der außergerichtlichen Hinrichtungen, der Zwangsarbeit, einer religiös bedingten Verfolgung und einer eingeschränkten Bewegungsfreiheit, die durch ein rigoroses Staatsangehörigkeitsrecht die Rohingyas staatenlos macht.

»Die kollektive Ignoranz der ASEAN gegenüber der prekären Lage der Rohingyas belastet deren Reputation«, sagte Elaine Pearson, stellvertretende Direktorin der Asien-Abteilung von Human Rights Watch. »Zudem sendet die Untätigkeit der ASEAN den burmesischen Generälen die unmissverständliche Nachricht, dass ihre grauenhafte Verfolgung fortgesetzt werden kann«.

Tausende Karen fliehen nach Thailand

Anhaltende Kämpfe mit den Regierungstruppen in Birma treiben immer mehr Angehörige der Minderheit der Karen in die Flucht nach Thailand.
"Erklärung des Vorsitzes im Namen der Europäischen Union zu den aus Birma/Myanmar fliehenden karenischen Zivilisten" – Rat der Europäischen Union, PDF 112KB, 11. Juni 2009
"4.000 Karen fliehen nach Thailand" – Deutsche Welle, 9. Juni 2009

Deutsche Firmen brechen Myanmar-Embargo

Deutsche Holzhändler verstoßen gegen das Myanmar (Burma) Embargo der Europäischen Union.
"Nach ARD-Recherchen: WWF fordert strengere Gesetze gegen illegalen Handel mit Tropenholz" – Presseportal, 9. Juni 2009
"Strafanzeigen gegen Holzhändler" – Handelsblatt.com, 8. Juni 2009
"REPORT MAINZ deckt illegalen Handel mit Teak-Holz aus Myanmar auf" – swr.de, 8. Juni 2009

Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen in Burma – führende Juristen fordern Untersuchung!

Crimes in Burma – The International Human Rights Clinic @ Harvard Law School Crimes in Burma – The International Human Rights Clinic @ Harvard Law School

Cambridge (Massachusetts) Fünf der weltweit renommiertesten, internationalen Juristen haben die Human Rights Clinic der Harvard Law School mit einer Studie beauftragt, die den UN-Sicherheitsrat – nach mehr als fünfzehn Jahren kontinuierlicher Menschenrechtsverletzungen in Burma – auffordert zu handeln. Der Bericht schließt mit einem Aufruf an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine Kommission zur Untersuchung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen in Burma einzusetzen.

Crimes in Birma basiert auf der Analyse von Ergebnissen verschiedener UN-Dokumente – einschließlich der Resolutionen der UN-Generalversammlung und der Menschenrechtskommission – sowie Berichten verschiedener Sonderberichterstatter. Die Ergebnisse belegen, dass Menschenrechtsverletzungen in Burma nicht nur weit verbreitet sind, sondern auch systematisch und als Bestandteil staatlicher Politik begangen werden – juristische Bedingungen, die eine weitere Untersuchung rechtfertigen und darauf hinweisen, dass sich Burmas Militärregierung durch Verbrechen gegen die Menschlichkeit und durch Kriegsverbrechen nach internationalem Recht strafbar macht.

"Pinheiro Calls for UN Commission of Inquiry" – The Irrawaddy, 28. Mai 2009
"Paulo Sergio Pinheiro: End Burma’s System of Impunity" – Paulo Sergio Pinheiro for The New York Times, 27. Mai 2009

Weltweite Proteste gegen die Verhaftung von Aung San Suu Kyi

"USA und EU verlängern Sanktionen gegen Burma" – dasjournal.net, 16. Mai 2009
"Thailand urges Burma to end Aung San Suu Kyi's detention" – The Nation (Thailand), 16. Mai 2009
"Nobelpreiskomitee fordert Freilassung Suu Kyis" – derStandard, 15. Mai 2009
"Die Schweiz fordert Myanmar auf, alle politischen Gefangenen freizulassen" – Schweizerische Eidgenossenschaft
"EU verurteilt Anklage gegen Suu Kyi" – Council of the European Union, PDF 104KB, 14. Mai 2009
"International PEN outraged by the charges against Suu Kyi" – International PEN, 14. Mai 2009
"Ban und EU fordern Freilassung von Suu Kyi" – Deutsche Welle, 14. Mai 2009
"EU condemns charges against Burma's Suu Kyi" – Deutsche Welle, 14. Mai 2009
Statement der NLD (National League for Democracy) zu Verhaftung von Aung San Suu Kyi – PDF (4KB), 14. Mai 2009

Amnesty International Press Release 14. Mai 2009

Amnesty International fordert vom UN-Sicherheitsrat – China, Japan und den ASEAN-Staaten im speziellen – eine dringende Intervention zur sofortigen Freilassung von Aung San Suu Kyi.
"Die Regierung der Union of Myanmar wird aufgefordert, Aung San Suu Kyi sofort frei zu lassen – ohne Konditionen und ohne Rückkehr in den gegen sie verhängten Hausarrest!"
Amnesty International Sektion Deutschland
Amnesty International Press Release 14. May 2009

Burma stellt Aung San Suu Kyi vor Gericht

Der burmesischen Oppositionsführerin droht ein Prozess - weil die Friedensnobelpreisträgerin von einem US-Bürger besucht wurde. Die Behörden haben die 63-Jährige bereits verhaftet.
"Der Mann ist ein Idiot – Kriegsveteran bei Suu Kyi" – n-tv.de, 15. Mai 2009
"Tödliche Falle für Aung San Suu Kyi?" – tagesschau.de, 15. Mai 2009
"US-Außenministerin Clinton fordert sofortige Freilassung" – sueddeutsche.de, 15. Mai 2009
"Besuch von US-Bürge: Burma stellt Aung San Suu Kyi vor Gericht" – spiegel.de, 14. Mai 2009
"Junta will Suu Kyi neuen Prozess machen" – sueddeutsche.de, 14. Mai 2009
"Junta in Birma geht erneut gegen Nobelpreisträgerin Suu Kyi vor" – Reuters Deutschland, 14. Mai 2009
"Aung San Suu Kyi soll vor Gericht gestellt werden" – Deutsche Welle, 14. Mai 2009

Offener Brief der ABMA und der 88er Studentengeneration an US-Außenministerin Clinton

In einem offenen Brief (PDF, 100KB) haben sich Vertreter der ABMA (All Burmese Monks Association) und der 88er Studentengeneration direkt an US-Außenministerin Clinton gewandt.
Ihre Kernforderungen lauten:

  • Keine Lockerung der Sanktionen gegen Burmas Militärregierung bis zur Freilassung aller politischen Gefangenen und dem Beginn eines ernsthaften Dialogs zwischen der Junta, der NLD und Vertretern aller ethnischen Gruppen des Landes.
  • Diplomatische Bemühungen unter Leitung der Vereinigten Staaten und in Zusammenarbeit mit Burmas Nachbarn China, Indien und den ASEAN-Staaten sowie der EU sind der beste Weg um Sanktionen und Engagement effektiv zu positiven Resultaten zu führen.
  • Der direkte Dialog der Vereinigten Staaten mit Burmas Militärregierung wird begrüßt, dennoch sollte sich das Engagement direkt an den einzigen Entscheidungsträger der Junta wenden: Senior General Than Shwe.
  • Zusätzliche Maßnahmen, wie Einreiseverbote und finanzielle Sanktionen gegen Geschäftspartner der Junta sowie deren politische Ableger sollten in Betracht gezogen werden; der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen sollte ein weltweites Waffenembargo gegen die Junta verhängen, falls diese sich weigert einen ernsthaften Wechsel zu vollziehen.

Myanmar ein Jahr nach dem Zyklon

In der Nacht vom 2. auf den 3. Mai 2008 tötete der Wirbelsturm »Nargis« in Myanmar Hunderttausende Menschen und verwüstete ganze Landesteile. Ein Jahr danach ist die Not immer noch groß! Ein Presseüberblick:
"Wassermangel nach der Flut" – derstandard.at, 8. Mai 2009
"Junta meldet Nahrungsmittelüberschuss" – sueddeutsche.de, 5. Mai 2009
"Kritik an der Militärjunta wagen die wenigsten" – welt.de, 4. Mai 2009
"Das Land und die Katastrophe" – welt.de, 4. Mai 2009
"Militärs und ihre Familien machen sich keine Sorgen" – tagesspiegel.de, 3. Mai 2009
"Das Trauma bleibt" – tagesschau.de, 3. Mai 2009
"Stilles Gedenken an Sturmopfer" – tagesschau.sf.tv, 3. Mai 2009
"Logistische Katastrophe" – Deutsche Welle, 2. Mai 2009
"Leben unter Plastikplanen" – domradio.de, 2. Mai 2009
"Hunderttausende brauchen Hilfe" – AFP, 2. Mai 2009
"Die offenen Wunden Birmas" – welt.de, 2. Mai 2009
"Myanmar. Nach Nargis ist vor dem Völkermord" – rp-online.de, 2. Mai 2009
"Die doppelte Katastrophe von Burma" – diepresse.com, 1. Mai 2009
"Versalzene Böden und traumatisierte Menschen" – 20min.ch, 1. Mai 2009
"Dolchstoss für Burmas Reiskammer" – bernerzeitung.ch, 1. Mai 2009
"Birma will 700 Millionen Dollar" – taz.de, 30. April 2009
"Ein Jahr nach dem Wirbelsturm Nargis ist die humanitäre Not ungebrochen" – Ärzte ohne Grenzen, 28. April 2009

Neuigkeiten über Daw Aung San Suu Kyi

Militärjunta lehnt Freiheitsgesuch von Aung San Suu Kyi ab … US-Bürger schwimmt zum Haus von Birmas Oppositionsführerrin … Friedensnobelpreisträgerin ernsthaft erkrankt.
"Birma: Arzt darf zu kranker Oppositionsführerin" – rp-online.de, 12. Mai 2009
"Burma: Sorge um kranke Oppositionsführerin" – Tiroler Tageszeitung, 11. Mai 2009
"Burmas Oppositionsführerin Suu Kyi erkrankt" – kleinezeitung.at, 9. Mai 2009
"Oppositionsführerin Suu Kyi ernsthaft krank" – bielertagblatt.ch, 9. Mai 2009
"Oppositionsführerin Suu Kyi erkrankt" – derstandard.at, 9. Mai 2009
"Führerin der Opposition in Burma erkrankt" – nachrichten.ch, 9. Mai 2009
"US-Bürger drang schwimmend zu Suu Kyi vor" – news.ORF.at, 9. Mai 2009
"Burma: Wirbel durch Tourist" – wienerzeitung.at, 8. Mai 2009
"US-Bürger schwimmt zum Haus von Birmas Oppositionsführerin" – AFP, 7. Mai 2009
"Militärjunta lehnt Freiheitsgesuch von Aung San Suu Kyi ab" – derstandard.at, 5. Mai 2009
"Birma lehnt Suu Kyis Freiheitsgesuch ab" – focus.de, 5. Mai 2009

And the winner is …

Gewinner des diesjährigen Amnesty-Filmfestivals MOVIES THAT MATTER in der Kategorie bester Dokumentarfilm ist Burma VJ – Reporting from a closed Country von Anders Østergard.

AI's position on the 2010 elections in Myanmar

… mehr

… gelten ähnliche Spielregeln wie in China – Business ja, Politik nein.

Von 1998 bis 2001 war er "Ständiger Vertreter des Botschafters" an der diplomatischen Vertretung in Yangon, wo er sich vor allem mit der schwierigen Wirtschaftslage und der Unterstützung deutscher Geschäftsinteressen beschäftigte. Statt als Diplomat nach Berlin zurückzukehren, zog er es vor, die Chancen der aufstrebenden asiatischen Region zu nutzen und arbeitet seither als regionaler Analyst und Wirtschaftsberater, überwiegend von Bangkok aus.

Dem Asienkurier gab Horst Rudolf drei bemerkenswerte Interviews über die historische Entwicklung Myanmars und dessen wirtschaftliche Aussichten.
Myanmar - Heißes Pflaster für Investitionen
Myanmar - Auf dem Weg zur Demokratie?
Myanmar - Ungenutzte Geschäftschancen

Weltweite Kampagne zur Freilassung der politischen Gefangenen in Burma

Bis zum 24. Mai sollen 888.888 Unterschriften für die Petition an Ban Ki-moon gesammelt werden. An diesem Tag läuft ein weiteres Jahr des Hausarrests von Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi aus. Die Anzahl der Unterschriften bezieht sich auf den 8.8.88, den Tag an dem die Militärjunta die Proteste in Burma niederschlug und über 3000 Zivilisten durch das Militär getötet wurden.

Video by FBPPN
dw-world.de, Deutsche Welle, 18. März 2009
domradio.de, 13. März 2009
greenpeace-magazin.de, 13. März 2009
Burma.Initiative des Asienhaus Essen
fbppn.net Free Burma's Political Prisoners Now!


Staudämme gefährden indigene Dörfer am Salween

Durch den Bau der Großstaudämme am Fluss Salween droht vielen Dorfgemeinschaften der Verlust ihrer Lebensgrundlage. Die Menschen müssen dann in den Städten und im Ausland Zuflucht suchen – Pressemitteilung terre des hommes und Burma-Initiative Asienhaus Essen.

entwicklungspolitik-online, 12. März 2009


Welttag gegen Internetzensur

Reporter ohne Grenzen hat die Feinde des Internets – "Das dreckige Dutzend der Web-Kontrollstaaten" – beim Namen genannt: Länder, in denen Blogger und Journalisten wegen der freien Meinungsäußerung in Haft sitzen.

frankfurt-live.com, 16. März 2009
kurier.at, 13. März 2009
computerwoche.de, 13. März 2009
golem.de, 12. März 2009
derstandard.at, 12. März 2009
entwicklungspolitik-online, 12. März 2009
heute.de, 12. März 2009


Myanmar – Die Aktivitäten von Ärzte ohne Grenzen im Überblick

aerzte-ohne-grenzen.de, Februar 2009


Amnestie für mehr als 6000 Gefangene

"Amnestie ohne Wert für politische Gefangene." – "Die Militärjunta in Birma hat angekündigt, mehr als 6000 Gefangene freizulassen. Dennoch zeigen sich die Vereinten Nationen enttäuscht von den Gesprächen mit Birma: Die politische Situation bleibt angespannt."

Entlassene Politische Gefangene: aappb.org, Montag 23. Februar 2009
tagesschau.de, Sonntag 22. Februar 2009
news.ORF.at, Sonntag 22. Februar 2009
swissinfo.ch, Sonntag 22. Februar 2009
Reuters Deutschland, Sonntag 22. Februar 2009
mizzima.com, Samstag 21. Februar 2009
Deutsche Welle, Samstag 21. Februar 2009
Deutsche Welle, Samstag 21. Februar 2009
SonntagsZeitung.ch, Samstag 21. Februar 2009
derStandard.at, Samstag 21. Februar 2009
Deutsche Welle, Freitag 20. Februar 2009


Armut ist politisches Kalkül

Militärregime in Birma nach Zyklon »Nargis« wieder gefestigt – US-Außenministerin Clinton deutet neue Strategie der USA an.

Jürgen Bätz (AP), für EpochTimes.de, Donnerstag 19. Februar 2009


12. Februar: Red Hand Day – Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten

"Die meisten Kindersoldaten weltweit gibt es in Birma (Myanmar). Dort kämpfen nach Schätzungen von terre des hommes 77.000 Minderjährige in der Regierungsarmee und bewaffneten Oppositionsgruppen."

AFP, Donnerstag 12. Februar 2009
domradio.de, Donnerstag 12. Februar 2009
news.de, Donnerstag 12. Februar 2009
terre des hommes, Donnerstag 12. Februar 2009


Wiederaufbau mit Hindernissen – Myanmar nach dem Zyklon

Fast ein Jahr nach der Wirbelsturm-Katastrophe, bei der bis zu 140.000 Menschen ums Leben kamen, hat sich Myanmar immer noch nicht ganz erholt. Die Vereinten Nationen fordern 700 Millionen US-Dollar Hilfe … Die herrschende Militärjunta verweigert ausländischen Journalisten weiterhin die Einreise ins Katastrophengebiet.

"Burma braucht nach Nargis weitere Millionenhilfe" Wiener Zeitung Dienstag 10. Februar 2009
"Wiederaufbau in Birma – Neues Leben im Delta", Thilo Vonderheide für Frankfurter Rundschau Montag 9. Februar 2009
"Myanmar nach dem Zyklon – Wiederaufbau mit Hindernissen" ZDFinfokanal Samstag 7. Februar 2009


UN-Sonderbeauftragter Gambari in Rangun eingetroffen

"UN-Mission in Burma blieb ohne Erfolg – Staatschef Than Shwe verweigert Gespräch" Wiener Zeitung Mittwoch 4. Februar 2009
"Weiter kein politischer Dialog in Burma" azonline.ch Mittwoch 4. Februar 2009
"UNO-Sondergesandter Gambari beendet Mission" Nachrichten.ch Dienstag 3. Februar 2009
"Suu Kyi gegen Burma-Besuch von Ban" Wiener Zeitung Dienstag 3. Februar 2009
"Burmas Oppositionsführerin trifft Uno-Gesandten" NZZ Online Montag 2. Februar 2009
"UN-Gesandter Gambari trifft Suu Kyi" Deutsche Welle Montag 2. Februar 2009
"Der UNO-Gesandte für Burma, Ibrahim Gambari, ist nach Angaben von Regierungsbeamten mit der unter Hausarrest stehenden Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi zusammengetroffen" derStandard.at Montag 2. Februar 2009
"Der UNO-Sondergesandte für Burma (Myanmar), Ibrahim Gambari, ist am Samstag zu einer neuen Vermittlungsmission in Rangun eingetroffen" kleinezeitung.at, Samstag 31. Jänner 2009
"Die Militärjunta hat Burma wieder fest im Würgegriff" Wiener Zeitung, Samstag 31. Jänner 2009


Offener Brief an die Regierungen von Bangladesch, Indien, Indonesien, Malaysia, Myanmar und Thailand

29. Januar 2009 – AI Index: ASA 01/001/2009

Besorgt über die gravierende Notlage der Rohingyas – einer muslimischen Minderheit im Rakhine Staat Burmas – wendet sich Amnesty International in einem offenen Brief an die Regierungen von Bangladesch, Indien, Indonesien, Malaysia, Myanmar sowie Thailand und fordert:

  • Die Regierung von Myanmar muss die systematische Verfolgung der Rohingyas, die der Grund für diese Krise ist, umgehend einstellen.
  • Die genannten Regierungen sollten ihren Verpflichtungen nach geltendem Seerecht nachkommen und den Schiffbrüchigen Hilfe anbieten – inklusive Such- und Rettungsangeboten.
  • Die genannten Regierungen sollten den Mitgliedern des UN-Flüchtlingshilfswerkes UNHCR sofortigen Zugang zu allen Rohingyas in ihrem Hoheitsgebiet gewähren.
  • Die genannten Regierungen sollten das UN Abkommen über die Rechtsstellung von Flüchtlingen, das dazugehörige Protokoll von 1967 sowie das Internationale Übereinkommen über die Rechtsstellung der Staatenlosen ratifizieren.


Indien: 100.000 Chin droht Abschiebung

We Are Like Forgotten People – Human Rights Watch We Are Like Forgotten People

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch fordert in ihrem gestern erschienen Bericht "We Are Like Forgotten People" die indische Regierung und die eben gewählte Regierung des Staates Mizoram auf, mehr für den Schutz der Chin zu unternehmen, die vor der massiven Unterdrückung und den fortwährenden Misshandlungen in Burma nach Indien geflohen waren.

Download des Berichts via Human Rights Watch
"Burma/India: End Abuses in Chin State"; Human Rights Watch, Mittwoch 28. Januar 2009
"Human Rights Watch beklagt systematische Minderheiten-Verfolgung"; derStandard.at, Mittwoch 28. Jänner 2009
"Indien: Christen droht Abschiebung"; Radio Vatikan, Mittwoch 28. Januar 2009


Junta hofft auf Obamas "gute Absichten"

Militärregierung wünscht sich Verständigung mit Washington.

derStandard.at, Mittwoch 21. Jänner 2009


Bootsflüchtlinge klagen Thailand an

Hunderte sollen von Marinesoldaten auf offener See ausgesetzt worden sein.

Menschenrechtsgruppen werfen thailändischen Marinesoldaten vor, Hunderte von Bootsflüchtlingen aus Myanmar (Burma) und Bangladesch im Indischen Ozean abgefangen und auf hoher See wieder ausgesetzt zu haben. Etliche davon bleiben vermisst.

derStandard.at, Montag 9. Februar 2009
Bernd Musch-Borowska, für Deutschlandfunk, Samstag 7. Februar 2009
euronews.net, Mittwoch 4. Februar 2009
ZEIT Online, Dienstag 3. Februar 2009
sueddeutsche.de, Dienstag 3. Februar 2009
PR-Inside, Dienstag 27. Januar 2009
Oliver Meiler, für sueddeutsche.de, Donnerstag 22. Januar 2009
Thomas Berger, für Junge Welt, Mittwoch 21. Januar 2009
ZDFheute.de, Mittwoch 21. Januar 2009
swr.de, Mittwoch 21. Januar 2009
Auswärtiges Amt, Dienstag 20. Januar 2009
derStandard.at, Dienstag 20. Jänner 2009
Daniel Kestenholz, Bangkok, für Neues Deutschland, Dienstag 20. Januar 2009


Thailands Ministerpräsident verspricht Aufklärung

Thailands Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva versprach Menschenrechtsverteidigern in Bankok Aufklärung über die Behauptung, die Thailändische Marine hätte muslimische Rohingyas, die per Boot aus dem burmesischen Staat Arakan geflohen sind, ohne Wasser und Nahrung zurück in die Andamanen See gezwungen. … mehr
Lawi Weng, für The Irrawaddy, Montag 19. Januar 2009

Einem Bericht zufolge hatte die Thailändische Marine am 18. Dezember 412 Flüchtlinge in internationalen Gewässern vor der Küste von Koh Surin (Thailand) in einem einzigen Boot ausgesetzt. 13 Tage später konnte die indische Küstenwache nur noch 107 Überlebende nahe der Andamanen Inseln retten. … mehr
Lawi Weng, für The Irrawaddy, Donnerstag 15. Januar 2009

Update: "Thailands Premierminister Abhisit Vejjajiva hat zugegeben, dass Mitglieder der thailändischen Behörden Flüchtlinge aus Myanmar aus ihren Booten ins Meer gestoßen haben."
sueddeutsche.de, Samstag 14. Februar 2009
derStandard.at, Freitag 13. Februar 2009
PR-Inside, Donnerstag 12. Februar 2009


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Letzte inhaltliche Änderung: 31.08.2010 12:04 Uhr

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