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Myanmar nach dem Wirbelsturm Nargis
Am Samstag den 03. Mai 2008 fegte ein in der Wettervorhersage schon zwei Tage vorher angekündigter Wirbelsturm über den Süden Birmas hinweg – der verheerende Zyklon Nargis. Es stellt sich nach und nach heraus, dass es sich wohl um die größte bisherige Naturkatastrophe Birmas handelt und wohl an die 100.000 Menschen umgekommen und wohl mehr als 1 Million Menschen ohne Obdach, Habe, Nahrung, frischem Wasser und ohne Medikamente sind. Wir lesen, hören und sehen davon, dass die Hilfsorganisationen aus der ganzen Welt, auch die UN selbst, helfen wollen und sofort nach Ansichtigwerden der Katastrophe Hilfsgüter, Geld und Material zur Linderung der Not der Menschen bereitgestellt haben. Wir erleben aber auch, dass die Militärjunta zunächst wie gelähmt abgewartet hat und jetzt langsam über die Einsatzbedingungen und Visa-Genehmigungen für die ausländischen Hilfskräfte "verhandelt" wie sie es nennt und letztlich die Hilfe für die eigene Bevölkerung behindert.
Ein Leitfaden von Bernhard Forster. … mehr
Letzte inhaltliche Änderung: 29.03.2009 15:09 Uhr