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Die Länder-Koordinationsgruppe Myanmar besteht zur Zeit aus zwölf Mitgliedern – die bis auf Zwei, Alle aus München kommen. Wir treffen uns einmal im Monat im privaten Rahmen und kümmern uns um Menschenrechtsverletzungen in Myanmar. Da jeder von uns eine spezielle Aufgabe innerhalb der Gruppe übernommen hat (Gruppensprecher, Lobbying, Kontakt zu den Adoptionsgruppen/Kogruppen, Internet, etc.), ist aber auch für genügend Arbeit zwischen den einzelnen Treffen gesorgt.
Wie alles begann: Eine persönliche Rückschau von Elke Kragh. …mehr
am Dienstag den 10. Dezember 1991; dem Tag der Verleihung des Friedensnobelpreises an Daw Aung San Suu Kyi im Rathaus von Oslo. Wir waren natürlich nicht alle vor Ort. Aber für das Urgestein unserer Gruppe war dieser Anlass – zwei Jahre nach unserer Gründung – natürlich ein unvergessliches Ereignis.
Deswegen hier noch ein kurzes Zitat aus der Ansprache von Francis Sejersted – dem damaligen Vorsitzenden des Nobelpreis-Komitees – anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises an Daw Aung San Suu Kyi, den sie selbst nicht in Empfang nehmen konnte:
"... This is not the first time that political persecution at home has prevented a Peace Prize Laureate from receiving the prize in person. It happened to Carl von Ossietzky in 1936, ill in one of Hitler's concentration camps. It happened to Andrei Sakharov and to Lech Walesa. Ossietzky died before the regime fell, but Sakharov and Walesa saw their struggles succeed. It is our hope that Aung San Suu Kyi will see her struggle crowned with success. ..."
Letzte inhaltliche Änderung: 10.03.2010 21:18 Uhr